Friedhof

Unser Friedhof ist eine kleine Oase der Stille und des Gedenkens in Haarzopf.
Viele Menschen kommen hierher um an ihre Verstorbenen zu denken und um die schöne, ruhige Atmosphäre zu genießen.

In den gut 100 Jahren seines Bestehens sind auf dem Friedhof mehrere Generationen Menschen aus unserem Stadtteil bestattet worden.

Die Gebührenordnung des Friedhofes finden Sie hier.

Die Friedhofsordnung können Sie hier anklicken.

Wer kann auf dem Gemeindefriedhof bestattet werden? Bitte hier klicken!

ringelmann 2Unser Friedhofsmitarbeiter Herr Ringelmann ist von Montag bis Freitag vor Ort auf dem Friedhof zu finden und er ist für viele Menschen der erste Ansprechpartner, wenn sie bezüglich des Friedhofs etwas auf dem Herzen haben. Gemeinsam mit wechselnden jugendlichen Mitarbeitern pflegt und hegt Herr Ringelmann unseren Friedhof zuverlässig. Tel. 0174-9070992

 

Frau Seidler berät Sie vor Ort im Gemeindebüro in der Raadter Straße 79a über die Wahl einer Grabstätte auf dem Friedhof. Außerdem organisiert Frau Seidler die Termine für Trauerfeiern und ist Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Beerdigung.
Tel. 0201-7101484
Mo, Di, Do, Fr  9-12 Uhr

 

Frau Heimann ist zuständig für die VerwaltHeimannung des Friedhofs. Sie können sich an Frau Heimann in allen Fragen wenden, die den Kauf einer Grabstelle oder die Pflege eines Grabes  betreffen. Frau Heimann berät Sie sachkundig und kann Sie über alles informieren, was mit Bestattung und Grabpflege zu tun hat.
Tel. 0201-2205523

 

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Unsere Gemeinde trägt zu einer würdigen und zeitgemäßen Trauerkultur bei. Wir möchten Menschen ermutigen, ihre Verstorbenen aufzubahren und bewusst Abschied zu nehmen.
Wir bemühen uns, dafür eine freundliche und angemessene Umgebung zu bieten. Die Trauergottesdienste finden in aller Regel in unserer Kirche statt.  (Raadter Straße 79)
Auf Wunsch kann die Trauerfeier auch im Gemeindezentrum Fulerum stattfinden.
(Humboldtstraße 167)

Eine Aufbahrung ist kostenlos möglich in einem kleinen Raum an der Rückseite der Kirche, zum dem die Angehörigen jederzeit Zutritt haben.
Anonyme Bestattungen sind auf unserem Friedhof, wie auf allen evangelischen Friedhöfen, nicht möglich. Weil wir finden, dass die Trauer einen Ort braucht, lehnt unsere Gemeinde — ebenso wie die evangelische Kirche insgesamt — anonyme Bestattungen ab.
Wir sind überzeugt, dass es zur Würde eines Menschen gehört, nach seinem/ihrem Tod an einem festen, namentlich bezeichneten Ort bestattet zu werden, wo man seiner oder ihrer gedenken kann. Trauernde brauchen einen Ort, an dem sie sich an ihre Angehörigen erinnern können.
friedhof4Daher ist für viele Menschen das Grab ihres Angehörigen auf dem Friedhof ein wichtiger Ort.
Heutzutage machen sich Menschen, die sich auf ihren Tod vorbereiten, aber oft Sorgen darüber, wer ihr Grab einmal pflegen wird.
Sie möchten zwar keine anonyme Beerdigung, aber sie wissen, dass ihre nächsten Angehörigen heute oft weit weg wohnen und sich um die Grabpflege nicht kümmern können. Oder aber es gibt gar keine Angehörigen, die eine Grabpflege übernehmen können. Viele wünschen sich deshalb eine Bestattungsform, wo es zwar einen Ort gibt, an dem Menschen an sie denken können und wo ein Name auf einem Stein an den geliebten Menschen erinnert — aber es soll keine Grabpflege anfallen.
Hier können wir Ihnen helfen und bieten verschiedene Lösungen an:
Wer die Pflege eines Grabes nicht leisten kann, kann mit uns zum Beispiel einen Vertrag abschließen, der gegen Zahlung eines Entgelts die Pflege sichert.

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Für weitere Informationen zu Grabpflegeverträgen klicken Sie hier.
Nähere Auskünfte und Beratung erhalten Sie bei Frau Heimann,Tel. 0201-2205523.

Eine weitere Möglichkeit ist die Bestattung auf unserem Rasenurnenfeld. Hier werden ausschließlich Urnen betattet, auf einer Größe von ca. 80×80 cm. Es wird eine Steinplatte im Rasen versenkt — eine Pflege erübrigt sich, da die Gemeide den Rasen mäht und das Feld in Ordnung hält. Weitere Beisetzungen auf der jeweiligen Grabstätte sind nicht möglich. Auch eine individuelle Gestaltung des Rasengrabes ist nicht vorgesehen. Blumen oder Sonstiges kann nur an einer Stele auf dem Rasenurnengräberfeld abgelegt werden.

friedhof8 friedhof3Auf das Grab kommt eine Steinplatte in der Größe 50×40 cm aus Anröchter Dolomit. Auf ihr werden der Name sowie das Geburts- und Sterbejahr des oder der Verstorbenen eingraviert. Außerdem können sich die Angehörigen für eins von neun verschiedenen christlichen Symbolenentscheiden, das dann ebenfalls in die Grabplatte von Hand gemeißelt wird.

Eine Übersicht über die möglichen Symbole finden Sie hier.

Der Gesamtpreis für ein Rasengrab beinhaltet neben der Beisetzungsgebühr auch den Preis für den in Deutschland gewonnenen Naturstein, das Einmeißeln der Schrift und die komplette Grabpflege für 30 Jahre. Der Preis dafür liegt zur Zeit bei etwa 2.400,— Euro.

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Die neue Stele auf dem Rasenurnenfeld
Auf dem neuen Rasenurnengräberfeld unseres Friedhofs steht nun die neue Stele.

Einen Film über die Entstehung und Aufstellung der Stele finden Sie hier:

Rund um die Stele können Blumen, Kerzen und Ähnliches abgelegt werden. Die Stele ist als ein Ort des Gedenkens und der Trauer gedacht – zum einen für diejenigen, die in den Rasengräbern bestattet sind, wo ja nichts abgelegt werden kann. Zum anderen aber ist die Stele ein Ort, an dem wir alle die Gelegenheit haben,unserer Verstorbenen zu gedenken, eine Blume oder ein Licht für sie zu hinterlassen – auch für diejenigen, die ganz woanders bestattet sind.
Entworfen und gestaltet wird die Stele vom Bildhauer und Steinmetzmeister Georg Schaab. Eine Beschreibung des Bildhauers Schaab lesen Sie hier!

 

Zur Geschichte unseres Gemeindefriedhofs: Noch vor dem Bau der Kirche und der Selbstständigkeit der Gemeinde wurde der Friedhof eingeweiht.
Kirchlich gehörte Haarzopf um 1900 zur Gemeinde Kettwig. Das bedeutete, dass die Haarzopfer bei jedem Wetter den weiten Weg (16 km) nach Kettwig zurücklegen mussten. Für die Arbeiter (in Haarzopf besonders Bergleute) bedeutete jede Beerdigung den Ausfall einer Schicht und damit verbunden war der Lohnausfall für diesen Tag. Das veranlasste die Haarzopfer, um die Anlage eines eigenen Gemeindefriedhofes zu bitten. 1905 wurden drei Morgen Land (7.500 qm) vom Landwirt Hermann Birkmann zum Preis von 4.200 Mark erworben. 1.000 qm wurden für den Friedhof bestimmt. Die Einteilung der Grabfelder nahm ein Fachmann vor. Die Asche wurde von den Bauern kostenlos angefahren und von den Bergleuten auf den Wegen verteilt. Presbyter und Pastor zogen die Walze. Am Sonntag nach Ostern 1905 sollte die Einweihung des Friedhofes stattfinden. Doch am 2. Ostertag starb ein alter Onkel des Landwirtes Birkmann, der als Junggeselle auf dem Hof geblieben war und, solange er noch konnte, das Land bearbeitet hatte, das jetzt als Friedhof dienen sollte. Wie nahe lag da der Wunsch seiner Angehörigen, dass der Verstorbene auch auf diesem Land seine letzte Ruhestätte finden möge! So fand die Einweihung, woran sich die Beerdigung gleich anschloss, schon am Donnerstag nach Ostern, 27.04.1905, statt. Während der Feier ging ein anhaltender Platzregen nieder, so dass die zahlreich erschienenen Gemeindeglieder von den Ansprachen nicht viel verstehen konnten.

Begräbnisfeiern fanden bis 1947 auf dem Friedhof statt. Seit 1948 ging man in die Kirche. Auch die Andachten am Totensonntag wurden seit 1948 in der Kirche abgehalten.
1966 wurde ein kleiner Teil des Friedhofes für das Begräbnis von Kriegsopfern des 1. und 2. Weltkrieges bestimmt. Nach den Umbettungen und der Aufstellung eines Gedächtniskreuzes übernahm die Stadt Essen die Pflege der Anlage.
1952 wurde eine kleine Leichenhalle nach einem Entwurf von Baumeister Heiderhoff an die Kirche angebaut. 1972 wurde diese Halle mit einem Vorbau erweitert, der Schutz gegen Regen und Wind bot.
Seit den 90er Jahren findet der gesamte Trauergottesdienst mit dem aufgebahrten Sarg oder der Urne in der Kirche statt.